Bouldern

Bouldern heisst klettern ohne Seil in Absprunghöhe. Was von dir als Absprunghöhe betrachtet wird, kannst du selber entscheiden. Beim Outdoor-Bouldern geht es meist darum, auf einen Felsblock hinauf zu kommen (Boulder = Felsblock), oft klettert man auch quer in Bodennähe (Traversieren). Es sind meistens kürzere Kletterstrecken mit 5 bis 15 Kletterzügen an 2 bis 3 Meter hohen Blöcken. Manchmnal sind die Blöcke natürlich auch weniger hoch, manchmal höher, so dass du deinen Block nach deinen Vorlieben auswählen kannst. Das Bouldern ist vielleicht die spielerischste Form des Klettersports. Man braucht wenig Material, die Gefahrenmomente sind gut einschätzbar und es ist ein sehr gesellschaftlicher Sport.

Mit Bouldern zu beginnen ist einfach

Wenn man mit Bouldern startet, dann lohnt sich der Besuch eines kurzen Grundkurses, um schnell und sicher ein bisschen auf Touren zu kommen. Wenn du auch draussen Bouldern willst gibt es ein paar wichtige Sicherheitsaspekte mehr als drinnen, die du kennen musst. Zudem bekommst du natürlich viele Inputs zur Bewegungsplanung und -umsetzung, nützliche Tipps zur Ausrüstung und deren Gebrauch und du lernst Leute mit gleichen Interessen kennen. Der Besuch von Vertiefungskursen lohnt sich dann, wenn es der richtige Zeitpunkt  für dich ist. Meist ist dies der Fall, wenn du keine deutlichen Fortschritte machst oder du schneller vorwärts kommen willst.

Mit Geschicklichkeit kommst du schon mal weit

Gefragt sind zuerst einmal motorisches Geschick, Koordination, Beweglichkeit und Gleichgewicht. Zudem muss man zu Beginn lernen, was man als Tritte und Griffe betrachten darf und die Bewegungen bzw. Kletterzüge dann in die richtige Abfolge bringen. Eigentlich geht es beim Bouldern vorallem um Problemlösungsaufgaben: Du hast bestimmte Felsstrukturen zur Verfügung und musst herausfinden, wie du dich daran hinauf bewegen kannst. Immer wieder sind es kleine Details, die dir schlussendlich zum Erfolg verhelfen. Eine Ferse ist mehr eingedreht, der Körperschwerpunkt wird anders verlagert oder ein Griff anders gehalten. Das sorgt beim Bouldern immer wieder für glückliche Überraschungen und lustige Erkenntnisse und macht es darum für Einsteiger so attraktiv sowie für alle Kletternden extrem lehrreich. Je schwieriger die Boulder werden, desto mehr ist dann auch Kraft gefragt.

Boulderkurse